Rosmarin, in Variation.

Vor ein paar Monaten wurde ich gebeten, für ein Buch einen kurzen Text über meine Erfahrung mit ätherischen Ölen bei Tieren zu schreiben. Ich kam dem gerne nach und verwendete ein Erlebnis, welches ich schon mal hier im Blog beschrieben habe. Für das Buch wandelte ich den Text entsprechend ab und schickte ihn. Da die Zeit knapp war, rechnete ich gar nicht mehr mit einem Bürstenabzug. Als ich das Buch jedoch erstmals in Händen hielt, staunte ich nicht schlecht. Der Text wurde ziemlich umgekrempelt, die Hündin zu meiner Hündin gemacht, etc.

Ich habe keine Idee, warum das gemacht wurde und warum ich nicht einmal gefragt wurde. Aber gut, so ist es nun mal gedruckt worden und für alle, die mich nicht kennen, ist es ein netter Text. Wer mich aber kennt, wird sich wundern, da ich Irish Wolfhounds habe. Für alle, die also über das Buch auf meine Seite kommen, hier der Text, wie ich ihn geschickt habe:

Rosmarin als Willkommensgruß

Bevor ich meine Ausbildung zur Tiermasseurin und Bewegungstrainerin begann, hatte ich die ätherischen Öle von YoungLiving schon für mich entdeckt. Während der Ausbildungszeit war also immer ein Fläschchen Rosmarinöl dabei, an dem ich schnupperte, wenn die Konzentration nach liess.

Als ich wieder einmal nach meinem Fläschchen griff, stand plötzlich die Border Collie Hündin der Vortragenden neben mir und schnupperte sehr interessiert an dem Fläschchen. Ich fragte die Vortragende, ob ich der Hündin etwas Rosmarinöl auftragen dürfe und bekam die Erlaubnis. Ein Tropfen in die Handfläche, kurz mit der zweiten Hand verrieben so streichelte ich ganz langsam den Rücken entlang. Die Hündin liess es sich gefallen und nach einer kurzen Streicheleinheit ging sie an ihren Platz zurück.

Wenige Minuten später stellte unsere Vortragende erstaunt fest, dass die Hündin entspannt schlief. Das war mehr als ungewöhnlich, die junge und „aufgedrehte“ Hündin war normalerweise kaum zu beruhigen. Die meiste Zeit lief sie aufgeregt zwischen den Tischen umher und suchte nach Beschäftigungen.

Seit diesem Erlebnis ist Rosmarin auch bei meiner Arbeit ständiger Begleiter. Bei Hunden frage ich vorher, ob sie den doch intensiven Geruch auch wirklich mögen, bevor ich meine Hände damit einreibe. Pferde reagieren grundsätzlich positiv auf meine „Kräuterhände“ und selbst zurückhaltende Tiere reagieren mit grossem Interesse auf den Duft.

Inzwischen habe ich meine Ausbildung um den Bereich Tieraromatologie erweitert und setze auch andere Öle ein oder mache spezielle Ölanwendungen. Mehr Infos dazu unter: www.TierMassage.fit